Der Lokomat

Wieder Laufen lernen!

Der Lokomat ist die erste robotgestützte Gangorthese im Umkreis, die die funktionelle Gangtherapie auf einem Laufband automatisiert und die Effizienz und Effektivität des Laufbandtrainings erheblich steigert.

Wie wird die Lokomat-Therapie durchgeführt?

Das individuell einstellbare Exoskelett stellt in Verbindung mit der patentierten dynamischen Körpergewichtsentlastung ein physiologisches Gangmuster sicher.
Durch hohe Wiederholungsraten bei optimaler Forderung des Patienten und kontinuierliches Echtzeit-Feedback am Bildschirm wird die Neuroplastizität
optimal genutzt und gefördert.
Die größten Fortschritte lassen sich erfahrungsgemäß durch regelmäßige Wiederholungen und eine hohe Trainingsintensität erreichen.

Für wen ist die Therapie mit dem Lokomat geeignet?

Der Lokomat kann insbesondere bei Patienten mit folgenden Krankheitsbildern eingesetzt werden:

Schlaganfall

Schädel-Hirn-Trauma

 Paraplegie

 Zerebralparese

 Multiple Sklerose

 Parkinson

 Querschnitt

Sonstige neurologische Krankheitsbilder

Vorteile der Therapie mit dem Lokomat

Der Lokomat führt die Beine des Patienten auf einem Laufband und eröffnet vielfältige Trainingsmöglichkeiten.

Die robotgestützte Gangorthese schult das Gefühl für das physiologische Gangbild, fördert und verbessert das selbstständige Gehen.

Durch längere und intensive Trainingseinheiten im Vergleich zum herkömmlichen manuellen Laufbandtraining werden schnelle Fortschritte erzielt.

Das Gangmuster, die Orthese und die Unterstützung der Führung werden individuell angepasst.

Wie wird die Lokomat-Therapie verordnet?

Da die Lokomat-Therapie nicht im Heilmittelkatalog aufgeführt ist, muss eine Kostenübernahme der Krankenkassen immer im Einzelfall geprüft werden.

Mögliche Zugangswege sind aktuell:

  • Ärztlich ausgestellte Privatverordnung über das Gangtraining am Lokomat mit Diagnose
  • Antrag auf Kostenübernahme der privaten Krankenkassen und Berufsgenossenschaften
  • Selbstzahlerleistung

Videopräsentation des Lokomaten: